Galerie Kirche
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Die Glocksiner Kirche ist ein Fachwerkbau aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Vorher gab es an der gleichen Stelle ebenfalls eine Fachwerkkirche, wie aus einem kirch- lichen Visitationsprotokoll aus dem Jahr 1664 hervorgeht. Ihr Zustand war jedoch so schlecht geworden, dass sie durch einen Neubau ersetzt werden musste.

Die Kirche ist innen von der Empore bis zum Chor 12,90 m lang und 6,90 m breit. Die Höhe des Kirchenraumes beträgt 5,10 m. Die sechsflügeligen Fenster mit Segmentboden sitzen zwischen dem zweiten Riegel des Fachwerks und der Traufe. Rahmholz und Balken- gesims sind profiliert.

Besonders schön im Innenraum sind die bemalten und gefasten Balken der Decke. Der Eingang in die Kirche liegt an der südlichen Seite und hat eine Fachwerkvorhalle.

 

An der Kirchenwand rechts befindet sich ein Epitaph aus schwrzem Marmor von 1681 mit folgender Inschrift:

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Ein Leben Nach Dem Leben

In den Armen seines Heilandes sowohl zu leben als auch zu sterben, das war der Wunsch des edlen Mannes von vortrefflichen Herrn Johann Seipp, Ratsherr und verdienter Anwalt der Republik Wetzlar, geboren in Marburg im Jahre 1614, jedoch fromm verstorben im Jahre 1681, woselbst auch seine Ehefrau, nachdem sie verstorben war, mit ihm unter Marmor begraben liegt und den Tod gegen das Leben eingetauscht hat.

Vita Post Vitam

Inter brachia Salvatorius sui et vivere voluit, et mori optavit. Vir Nobilis atque Excellent Dn Johann Seipp D Consilarius et Syndicus Reipublica Wezlariensis meritsim, Natus Marburgi Ao. 1614 pie defuncuts vero 1681 quo ipso uxor eius e transverso cum eo sub marmore sepulta jacens mortem cum vita commutavit.

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Galerie Herrenhaus

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